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Warnstreik und Demo am 22. März 2012 in Frankenthal!

Kolleginnen, Kollegen!

 

Wir haben von den Arbeitgebern in der zweiten Verhandlungsrunde am
12. März 2012 ein „Angebot“ erhalten das diesen Namen nicht verdient!
Dieses „Angebot“ ist Augenwischerei. Wir hatten ein Signal erwartet, das deutlich werden lässt: Bund und Kommunen lassen es nicht zu, dass die Beschäftigten weiteren Nettolohnverlust erleiden – vergeblich! Der Rückstand der Einkommen zur Privatwirtschaft wächst und wächst! Vor der dritten Verhandlungsrunde am 28. März 2012 werden wir den Druck erhöhen! Hier kommt es auf jeden Einzelnen an! Mitmachen, nicht zuschauen!

 Deshalb rufen wir unsere Mitglieder im Bundes- und Kommunaldienst zu einem ganztägigen Warnstreik am 22. März 2012 auf.

 

Wir treffen uns am 22. März 2012, ab 10:30 Uhr,

auf dem Kornmarkt. Es folgt ein Demozug durch die Stadt.

Die Hauptkundgebung findet danach auf dem Rathausplatz statt!

 Jeder Tarifbeschäftigte im Kommunaldienst hat das Recht, sich am Warnstreik zu beteiligen. Beamte haben kein Streikrecht. Trotzdem können sie unsere Forderung selbstverständlich in ihrer Freizeit bei der Demonstration und der Kundgebung unterstützen.

 

Wir bereiten den Arbeitgebern einen heißen Frühling.

 

Angemessene Forderung

Unsere berechtigte Kernforderung beträgt 6,5 % mehr Einkommen, mindestens 200 Euro. Für Auszubildende fordern wir 100 Euro mehr im Monat und eine garantierte Übernahme. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen.

6,5 % sind fair, wenn man weiß, dass der Öffentliche Dienst im Vergleich zur Privatwirtschaft seit dem Jahr 2002 einen Einkommensrückstand von über 6 % aufgebaut hat. 6,5 % sind fair, wenn man weiß, dass der Öffentliche Dienst in den letzten Jahren einen spürbaren Reallohnverlust zu verzeichnen hat. 6,5 % sind fair, wenn man weiß, dass auch der Präsident der kommunalen Arbeitgeberverbände, Thomas Böhle, eingesteht: „Die Grenze der Belastbarkeit für das Personal ist erreicht.“ 6,5 % sind fair, wenn man weiß, wie sich das tägliche Leben verteuert hat und der letzte Abschluss für die Kolleginnen und Kollegen bei Bund und Kommunen nicht mal die Inflationsrate ausgeglichen hat.

 Der dbb / die komba hilft!

Unter dem Dach des dbb beamtenbund und tarifunion bieten kompetente Fachgewerkschaften mit insgesamt mehr als 1,2 Millionen Mitgliedern den Beschäftigten des Öffentlichen Diensts und seiner privatisierten Bereiche Unterstützung sowohl in tarifvertraglichen und beamtenrechtlichen Fragen, als auch im Falle von beruflichen Rechtsstreitigkeiten. Nur Nähe mit einer persönlich überzeugenden Ansprache jedes Mitglieds schafft auch das nötige Vertrauen in die Durchsetzungskraft einer Solidargemeinschaft.

 

Der dbb beamtenbund und tarifunion weiß um die Besonderheiten im Öffentlichen Dienst und seiner privatisierten Bereiche. Nähe zu den Mitgliedern ist die Stärke des dbb. Wir informieren schnell und vor Ort über www.dbb.de, www.tarifunion.dbb.de, über die Flugblätter dbb aktuell und unsere Magazine dbb magazin und tacheles.

 Mitglied werden und Mitglied bleiben in Ihrer zuständigen Fachgewerkschaft von dbb beamtenbund und tarifunion – es lohnt sich!

Fotos der Veranstaltung finden Sie HIER!!! und HIER.